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BGH zum heutigen Verkehrsausschuss

Im heutigen Verkehrsausschuss wird neben dem Gehweg nach Einern auch über die  Einrichtung einer Tempo 30 Zone auf der Elberfelder Straße  beraten.

Dabei geht es , auf Grundlage des Schulwegeplans, um Tempo 30 von Mo -Fr von 7-18 Uhr .

 

Unsere Hoffnung, auch endlich am Wochenende von hohen Geschwindigkeiten einhergehend mit Lärm, entlastet zu werden, wurden enttäuscht.

 

Zurück bleiben einige Fragen:

Kreuzung und Elfringhauser Straße sind im Schulwegeplan erfasst, warum wurde die Zone nicht dorthin erweitert?

Der Spielplatz wird ausdrücklich in der STVO als Grund für Tempo 30 genannt, warum wurde er ausgespart?

Am Wochenende und nach 18 Uhr gibt es Menschen, besonders Ältere und Kinder, die die Straße queren möchten. Das ist auf Grund der oft hohen Geschwindigkeit gefährlich.

Hier wurde uns geschrieben, dass man Tempo 30 den Querungshilfen vorzieht, dass heißt jetzt weder das eine noch das andere am Wochenende !!!

Mehrere Male wurde die Ampel bei Rot überfahren, als Fußgänger die Straße queren wollten.

Auch ein Unfall am Sonntagmorgen mit Personenschaden durch ein Motorrad zeigt, das auch am Wochenende dringend eine Lösung gefunden werden muss.

Dauerhaftes Tempo 30 gibt es seit etlichen Jahren in der Barmer Straße, warum nicht auch hier?

 

In einer anderen Vorlage wird die Uni Dortmund mit einem Forschungsprojekt  erwähnt.

Dabei geht es um flächenhafte Verkehrsberuhigung.

Ergebnisse unter anderem:

Kürzere Bremswege, bessere Reaktionszeiten, geringere Motor- und Reifengeräusche.

Radfahrer gewinnen mehr Sicherheit, welche zu einer Attraktivitätssteigerung führt.

Außerdem wird die Akzeptanz bei ständig geänderten Geschwindigkeiten in Frage gestellt.

 

Die vor einiger Zeit abgelehnte Markierung in eine durchgezogene Linie, die vor 16 Jahren falsch aufgezeichnet wurde, schafft jetzt einen autobahnähnlichen Charakter, da keine Fahrzeuge mehr parken dürfen.

 

Daher wünschen wir unseren politischen Vertretern einen zukunftsfähigen Blick, auch im Hinblick auf Mobilitätswende und Gesundheitsschutz.

Damit nicht in wenigen Jahren wieder alles geändert werden muss

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