Stellungnahme des Vorstandes der Bürgergemeinschaft Herzkamp
Der Vorstand der Bürgergemeinschaft bezieht Stellung zu dem Artikel, der in der WAZ erschienen ist:

Der Vorstand der Bürgergemeinschaft bezieht Stellung zu dem Artikel, der in der WAZ erschienen ist:

Liebe HerzkämperInnen,
erinnert ihr euch noch an die Umfrage in der App und von unserem letzten DorfApp-Treffen zum Thema:
„Was verbinde ich mit Herzkamp?“
Damals sind viele schöne Assoziationen von Jung und Alt zusammen gekommen. Daraus ist ein Text entstanden, den man auch auf der Dorfpage findet (einfach auf „Unser Dorf“ klicken). Generell findet man dort schon viele coole und spannende Infos zu unserem Dorf (Orte von Interesse, Wanderwege, ansässige Unternehmen, Termine…). Doch wir würden die Seite gerne mit mehr Leben füllen und bitten daher nochmal um eure Hilfe:
Wir freuen uns über jede Rückmeldung! Schreibt uns über das Kontaktformular auf der Dorfpage, über die App, über m.*****@*******ll.de oder schmeißt uns etwas in den Briefkasten (bei Wein-Noll in der Elberfelder Str. 138 oder bei Köster in der Barmer Str. 27).
Bis ganz bald 🙂
Euer Redaktionsteam
Fußläufig erreiche ich das kleine Stück Land, welches für das Projekt „Gemeinschaftsgarten“ von einem Herzkamper zur Verfügung gestellt wurde. Es wird schon fleißig Unkraut gejätet, Erde umgegraben und bestaunt, wie viel Gemüse schon erntereif ist. Ich persönlich bin ganz begeistert von der Gemüsepracht. Auf unserem kleinen Balkon zu Hause steht ein Tomatenstrauch und die ein oder anderen Gartenkräuter zieren den Balkonkasten. Aber was sich mir hier bietet, ist wirklich großartig! Von Kartoffeln über Rote Beete hin zu Mangold und Bohnen. Circa ein Fünftel der Fläche ist schon bepflanzt und es könnte noch mehr werden. Heute besprechen die fleißigen GärtnerInnen die Idee einer Kräuterspirale und überlegen was im Juli noch gesät werden kann. Es sind eine Handvoll Leute, die sich hier jeden Freitag nachmittag für ein paar Stunden treffen. Für mich steht jetzt schon fest, dass ich das ein oder andere Mal dabei sein möchte, mit den Händen in der Erde wühlen, sehen was man schafft und bestaunen was innerhalb einer Woche alles wachsen kann. Und nicht zuletzt das viele Know how der Gruppe zu nutzen: Was, wie und wann ist das Richtige für die beste Ernte. Alle sind sich einig, dass hier das Gemüse besonders gut wächst, was wohl am guten Boden zu liegen scheint. Ich finde die Idee, dass das gemeinsame Wissen und der Spaß an der Arbeit für das tolle Wachstum verantwortlich ist allerdings romantischer.
Ich verabschiede mich mit den Worten: „Dann noch viel Erfolg und gutes Arbeiten!“ Doch mir wird erklärt, dass das hier ist keine Arbeit ist sondern Freizeit und Vergnügen. Wie wundervoll!
PS: Interessierte sind immer herzlich willkommen!


Noch mehr spannender historischer Input:
Ehemaliges Wohnhaus und Brennerei Breuckelchen, Elberfelder Straße 129
Es handelt sich um ein Wohngebäude und einen ehemaligen Gewerbebetrieb, die für die Geschichte der Siedlung Herzkamp und ihrer Menschen bedeutend sind und für das 19. und beginnende 20. Jahrhundert in unserer Region typisch waren: Die Verbindung von Landwirtschaft, Gastwirtschaft und Kornbranntweinbrennerei.
Das Brennereigebäude aus Ziegelstein wurde 1876 von Friedrich Wilhelm Breukelchen gebaut; bis 1990 war der Betrieb konzessioniert. Das Wohnhaus ist in der typischen Bergischer Bauweise errichtet, vermutlich nach dem Bau der „Herzkamp-Krengeldanzer-Chaussee“ ab 1830. Vor dem Eisenbahnbau 1884 war diese Straße durch den Güterverkehr stark frequentiert; so verlief der Kohlentransport zu den zahlreichen Gewerbebetrieben des Wuppertals zum großen Teil über diese Chaussee.
Das Ensemble ist ein Beispiel für die Lebens-, Arbeits- und Produktionsverhältnisse in unserer Gegend im 19. Jahrhundert und eines der wenigen Zeugnisse der einst sehr zahlreichen Brennereibetriebe mit Gastwirtschaft, dazu augenscheinlich noch gut erhalten und ortsbildprägend.
Ab spätestens 1884 bis 1958 hatte das Haus die Adresse: Herzkamp 98.
In den älteren Adressbüchern sind im Ort Herzkamp folgende Hauseigentümer eingetragen:
1834: Breuckelgen, Heinrich Ernst, Winkelier in Spezereiwaren (= Lebensmittelhändler)
1871: Breukelchen, Friedrich, Landwirt und Wirt,
1884: Bräuckelgen, Friedrich, Wirt und Brennereibesitzer
1922-1938: Breukelchen, Otto sen. Landwirt und Brennereibesitzer (Haus Nr. 98) Ab 1928 nur noch Brennereibesitzer. Unter der Adresse waren 1922 sieben Personen bzw. Familien, darunter zwei Dienstmädchen gemeldet.
1949: Breukelchen, Otto Brennereibesitzer und Br., Friedrich, Kornbrenner
1960: Breuckelchen, Otto, Landwirt und Brennereibesitzer

Als ich den Artikel von Karin Hockamp las, staunte ich nicht schlecht: Sowohl unser Friedhof als auch das (Denkmal-)Ensemble „Zum Sportplatz“ sind in ihrer Ursprünglichkeit und ihrem Erhaltungszustand auf vielerlei Ebenen einzigartig.
Überzeugt euch selbst:
Friedhof Herzkamp (evtl.) nur ältester Teil
Der Friedhof Herzkamp ist der älteste Friedhof im Stadtgebiet von Sprockhövel und der einzige im Stadtgebiet, der noch an ursprünglicher Stelle besteht. Er wurde 1785 mit Gründung der Kirchengemeinde angelegt. Hier befinden sich z.B. Grabsteine aus dieser frühen Zeit, gefertigt aus heimischem Ruhrsandstein, die z.T. dringend der Sanierung bedürfen. Die Gründe für die Erhaltung zumindest dieses ältestem Teils des Friedhofs liegen in seiner Bedeutung für den Ortsteil. Der Friedhof gehört zum Ensemble des Pfarrhauses, der Kirchschule (heute Hering), der Dorfschule (heute Kindergarten) und ist damit als Keimzelle des Dorfes Herzkamp zu betrachten. Der Friedhof ist ortsbildprägend. Es kommen damit künstlerische, wissenschaftliche, volkskundliche und städtebauliche Gründe für den Denkmalschutz zum Tragen.
Zur Bedeutung des (Denkmal)-Ensembles „Zum Sportplatz“ in Herzkamp
Die denkmalgeschützten Gebäude Zum Sportplatz 10, 10b, 12 und 14, also Pfarrhaus (1785), Kirch-Schulhaus (1750), Kindergarten= ehemalige Elementarschule (1835), und die Grundschule Gennebreck, Nr. 10a, (1968) repräsentieren auf kleinem Raum und unverbaut mehr als 250 Jahre preußische Schul- und Kirchengeschichte und sind in dieser Vollständigkeit und in diesem Erhaltungszustand einmalig in der Region. Der anliegende 1929 hergestellte Sportplatz gehört ebenfalls in die Reihe der öffentlichen Einrichtungen des Dorfes Herzkamp und der Gemeinde Gennebreck. An diesem Ensemble ist die Dorfentwicklung idealtypisch abzulesen. Es ist eine hervorragende historische Quelle und für die Identität des Ortsteils Gennebreck/Herzkamp von großer Bedeutung. Das Ensemble spiegelt die städtebauliche und kulturelle Entwicklung auch der hiesigen Landgemeinden über diesen langen Zeitraum wider und hat insofern auch eine regionalgeschichtliche Bedeutung von hohem Rang. Eine Bebauung in unmittelbarer Nähe würde den Charakter dieses Ensembles beeinträchtigen und seinen Denkmalwert beschädigen.
Denkmalschutzgesetz NRW :
Der Sommer kommt und mit ihm viele schöne Veranstaltungen in und um Herzkamp. Sommerfeste, Schützenfeste, Flori Fete… Da kann man schnell mal den Überblick verlieren. Deswegen haben wir für euch alle Termine in Herzkamp auf der Dorfpage eingepflegt. Das Tolle daran: auch wiederkehrende Termine (Gemeindefrühstück, Dorftreff, Bürgerversammlung, Klöntreff, Boulespielen und vieles mehr) werden euch angezeigt. An der Pinnwand zu Hause das Dorfblatt und für unterwegs die Dorfpage: da kann doch nichts mehr schief gehen.
Gebt uns an dieser Stelle auch gern Bescheid, wenn eure Veranstaltung noch fehlt oder ihr Ergänzungen habt.
Liebe Herzkämper*innen,
habt ihr euch schon auf der neuen Dorfpage umgeschaut? Es gibt nun auch eine Kategorie „Orte von Interesse“. Klickt einfach auf diesen Beitrag hier unter „mehr erfahren“ und ihr werdet automatisch auf die Dorfpage weiter geleitet. Weiter gehts zu „Menü“ -> „Dorfverzeichnis“ und schon findet ihr „Orte von Interesse“. Viel Spaß beim stöbern. Euch fehlt ein besonderer Ort? Meldet euch gerne bei uns!
Ostern ist ein Fest des Neuanfangs, das Hoffnung und neues Leben symbolisiert. Kombiniert mit dem heutigen herrlichen Wetter bekommt der ein oder andere bestimmt Lust auf´s Gärtnern und Pflanzen. Dafür haben wir euch ein paar Ideen für eine „dorfgerechte Bepflanzung“ hinterlegt (s.u.).
So oder so wünschen wir Allen ein schönes und friedliches Osterfest!
Dorfgerechte Gehözarten 1 Dorfgerechte 2 Dorfgerechte 3 Dorfgerechte 4 Dorfgerechte 5 Dorfgerechte 6 Dorfgerechte 7 Dorfgerechte 8
Ein interessanter Beitrag im WDR https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/etteln-smart-city-digital-vernetzung-preis-100.html berichtet über das Dorf Etteln als beste „Smart City“. Das kleine Dorf ist digital auf dem Stand von Mega Citys und kaum zu bremsen. Das Dorf nutzt beispielsweise Carsharing, eine DorfApp und bietet Kurse für digitale Anwendungen an. Vieles davon kam mir bekannt vor, denn auch in Herzkamp entstehen immer mehr Ideen zur digitalen Vernetzung und werden teilweise schon umgesetzt (siehe unsere DorfApp und Dorfpage). Etteln zeigt eindrücklich, dass alles möglich ist, wenn man zusammen arbeitet und große Visionen ebenso wie kleine Ideen hat. Also: Auf geht’s ❤️Kamp!
Hallo Herzkamp,
wir freuen uns sehr euch mitzuteilen, dass die Dorfpage nun online ist. Wenn ihr auf diesen Artikel klickt, werdet ihr automatisch auf die Website weitergeleitet. Schaut euch doch mal um!

Am Sonntag haben wir zusammen im Spitzbub viele tolle Dinge zusammengetragen zum Thema Dorfpage und das Leben in Herzkamp. Und was soll ich sagen: Herzkamp hat echt was zu bieten! Jetzt übertragen wir den ganzen Input Stück für Stück auf die Dorfpage, wo es also schon bald noch mehr spannende Dinge zu lesen geben wird. Ihr habt auch noch Ideen? Lasst es uns wissen!
❤️lich
Euer Redaktionsteam
