Verkehrssicherheit in Herzkamp: Konkrete Pläne für die Elberfelder Straße
Bei einem Gespräch im Rathaus am 26. Juni 2025 wurden zentrale Verkehrsthemen für Herzkamp erörtert. Basierend auf den Ergebnissen einer Dorfumfrage standen die gefährliche Querung der Elberfelder Straße, fehlende Radwege und die Sicherheit für Fußgänger im Fokus.
Neue Zebrastreifen für mehr Sicherheit
Die hohe Verkehrsdichte und überhöhte Geschwindigkeiten auf der Elberfelder Straße stellen für Fußgänger ein großes Problem dar. Dank einer Gesetzesänderung ist die Einrichtung von Zebrastreifen nun einfacher, da der tatsächliche Bedarf entscheidend ist und nicht mehr starre Verkehrszahlen.
Konkret wurden zwei Standorte für neue Querungshilfen vorgeschlagen:
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In Höhe von Wein Noll und der Zahnarztpraxis, wo sowohl Anwohner als auch Patienten und Kirchgänger die Straße sicher überqueren müssen.
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Am Friedhof, um vor allem Schulkindern einen sicheren Weg zu ermöglichen und die Verkehrssituation an der Schule zu entlasten.
Laut der DUH (Deutsche Umwelthilfe e.V.) besteht zudem die Möglichkeit, vor Zebrastreifen 30 km/h Zonen einzurichten.
Die Stadtverwaltung wird die Machbarkeit prüfen, äußerte jedoch die Sorge, dass Straßen NRW im Gegenzug die bestehende Ampelanlage entfernen könnte.
Keine Radstreifen auf der Elberfelder Straße
Die Forderung nach Fahrradstreifen auf der Elberfelder Straße erhielt eine Absage. Laut Stadtverwaltung reicht die Fahrbahnbreite nicht aus, um sowohl Radfahrern als auch dem Schwerlastverkehr den nötigen Platz zu bieten, insbesondere wenn sich zwei LKW begegnen.
Geplante Verbesserungen für Fußgänger „Zur Hütte“
Positive Nachrichten gibt es für den Fußweg entlang der Straße „Zur Hütte“. Hier sind konkrete Verbesserungen geplant:
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Ein neuer Fußweg soll entlang der Elberfelder Straße, oberhalb des Friedhofs, bis zur Bushaltestelle Wicke gebaut werden.
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Der Weg bis zur Einfahrt „Zur Hütte“ soll durch eine Begradigung der Rinne verbreitert und sicherer gemacht werden, da der aktuelle Pfad hinter den Pylonen zu schmal ist.